Glossar

Von Accord bis Zippergarage

OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen

Die OECD-Leitsätze formulieren nicht rechtsverbindliche Grundsätze und Maßstäbe für verantwortungsvolles Handeln multinationaler Unternehmen bei Auslandsinvestitionen und für die Zusammenarbeit mit ausländischen Zulieferern. Sie geben Empfehlungen u. a. zu Menschenrechten, Arbeitsbeziehungen (inkl. Löhne), Umwelt, Korruption, Verbraucherinteressen, Wettbewerb und Besteuerung ab. Die Leitsätze beziehen sich auf internationale Vereinbarungen wie die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und die ILO-Kernarbeitsnormen und betonen das Leitbild der Nachhaltigen Entwicklung sowie das Vorsorgeprinzip. Im Kern besagen die Leitsätze, dass Unternehmen negative Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit erkennen und diese verhindern sollen, sowie im Falle des Verletzens der Leitsätze schädigendes Verhalten einstellen und Maßnahmen zur Wiedergutmachung – im Rahmen ihrer Einflussmöglichkeiten - einführen sollen. Gewerkschaften, NGOs, Einzelpersonen und andere Unternehmen können bei einem Verstoß gegen die Leitsätze ein Mediationsverfahren zwischen den Parteien vor den Nationalen Kontaktstellen, welche die Unterzeichnerstaaten für die Überwachung der Einhaltung der Leitsätze einzurichten haben (in Deutschland beim Bundeswirtschaftsministerium), anstrengen.

Ökobilanz

Erfassung aller ökologisch relevanten Daten wie z. B. Energieeinsatz und Emissionen bei der Produktion, dem Transport, dem Gebrauch und der Entsorgung. Die Umweltverträglichkeit des Produkts und der Herstellungsverfahren wird mit anderen verglichen, um ökologisch optimale Lösungen zu finden.

Oleophob

Ist die Eigenschaft z.B. bei ausgerüsteten Textilien „ölabweisend“ zu sein. Siehe auch Oleophobieren.

Oleophobieren

Aufbringen schmutz- und ölabweisender TextilhilfsmitteI auf Textilien.

Optische Aufheller

Fluoreszierende Substanzen, die durch das Sichtbarmachen des ultravioletten Lichts den Weißgrad und die Leuchtkraft von Farben auf Textilien erhöhen.