Startup des Monats: reverse.supply

Unser Start-up des Monats reverse.supply bietet mit einer eigens entwickelten Software einen umfassenden Service für Modekunden, um diese beim Einstieg in den Re-Commerce ihrer eigenen Produkte zu unterstützen.

30.09.2021

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White-Label Recommerce für die Modebranche

In den letzten Jahren hat der Begriff „Circular Fashion" zunehmend an Bedeutung gewonnen. Mit dem Wunsch, den Warenkreislauf zirkulär zu gestalten, reagiert die Wirtschaft auf den Hilferuf der Welt nach mehr Nachhaltigkeit und sich verändernden Kundenbedürfnissen. Eine der relevantesten Möglichkeiten, um den Kreislauf eines Kleidungsstücks zu verlängern, ist der Wiederverkauf. Die immer populärer werdende Vorstellung, dass der Besitz von Kleidung vorübergehend sein kann, hat den Secondhand-Markt in den letzten Jahren für Privatpersonen immer attraktiver werden lassen. Bis heute verbleiben sie meist auf C2C-Marktplätzen, ohne dass Unternehmen Einfluss oder Zugriff auf ihre gebrauchten Produkte erhalten. Was es der Mode so schwer macht, nachzuziehen, ist das Produkt selbst. Der Wiederverkauf von Mode ist verglichen mit anderen Produktgruppen aufwandsintensiver bei geringen Margen. Für die operative Umsetzung sind Marken bislang häufig auf externe Dienstleister angewiesen.

An diesem Punkt setzt reverse.supply an. Das Anfang 2021 gegründete Berliner Start-up bietet mit einer eigens entwickelten Software einen umfassenden Service für Modekunden, um diese beim Einstieg in den Re-Commerce ihrer eigenen Produkte zu unterstützen. Über ein eigenes Logistikzentrum in der deutschen Hauptstadt übernimmt das stetig wachsende Team alle operativen und technischen Aufgaben rund um den Wiederverkauf der Produkte seiner Kunden. „Wir stellen uns als starker Partner den Marken an die Seite“, so Janis Künkler, Gründer und Geschäftsführer von reverse.supply. „Recommerce war in der Vergangenheit für viele Unternehmen mit hohen Kosten und Mehraufwand verbunden. Mit reverse.supply ermöglichen wir Marken den einfachen Zugang bei voller Kostenkontrolle“.

Dabei unterstützt reverse.supply Marken bei der Integration und dem Aufbau eines Pre-Loved-Shops, in dem Kunden ihre gebrauchten Kleidungsstücke über ein Trade-In-Portal anmelden können. Die Artikel werden dann vor Ort an den reverse.supply Logistikstandorten weiterverarbeitet. Dazu gehören die Bewertung mit einem eigenen Bewertungssystem und die Einteilung in Preiskategorien. Nachdem die Stücke aufbereitet und fotografiert sind, werden sie den Unternehmen als White-Label-Produkte zur Verfügung gestellt und erscheinen online in den Shops der Marken. Neben Kundenware können auch Retouren und B-Ware bearbeitet und in Preloved-Shops eingestellt werden.

Durch die Übernahme des kompletten Prozesses können die Unternehmen die Qualität und Langlebigkeit ihrer Produkte auch nach dem Verlassen der eigenen Produktionsstätten im Erstverkauf leicht überwachen. Marken sind so in der Lage, neue Zielgruppen zu erschließen und Kunden zurück in den eigenen Webshop zu führen und langfristig kontrollierte Produkte in Umlauf zu bringen. Der erweiterte Lebenszyklus eines einzelnen Kleidungsstücks spart Ressourcen, die in der Neuproduktion anfallen würden. Der Wunsch der Endverbraucher nach nachhaltigeren und wertvolleren Produkten kann auf diese Weise nicht nur erfüllt, sondern auch verstärkt werden.

Bild: © reverse.supply

 

Gründungsjahr: 2021

Mitarbeiter: 6

Sitz: Berlin

Gründer und Geschäftsführer: Janis Künkler, Max Große Lutermann

 

Interesse an Kooperationen

Händler, Modemarken

 

Kontaktdaten

Janis Künkler

Mail senden

T: +49 171 6453362

www.reverse.supply

Kontakt

Anja Merker

Geschäftsführung Textil vernetzt Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum